Rückflug

Samstag, 13.08.2011

So unsere Zeit hier ist fast zu Ende. Unser Rückflug startet am 19.8. sehr früh morgens in Edinburgh und bringt uns hoffentlich sicher nach Bremen.

Ein großes "Entschuldigung", dass wir so lange nichts mehr von uns hören lassen haben. Aber es war ziemlich stressig, aber auch sehr schön die letzte Zeit. Und leider hatten wir auf dem Westhiglandway auch kein Internet ;-)

Zur Zeit sind wir in Carstairs in einer Gemeinde, die letzten Tage werden wir dann noch in Glasgow verbringen, da Edinburgh zu teuer zum übernachten ist zur Zeit. 

Wir sehen uns in Deutschland,

Lena und Annelen

Lebenszeichen

Samstag, 02.07.2011

Hallo liebe Gemeinde,

wir wollten mal ein Lebenszeichen dalassen. Wir sind wie immer sehr beschäftigt, mittlerweile aber immerhin an unserer letzten Wohnadresse angekommen. Das Haus haben wir erst mal für ne Woche für uns, danach kommen Catriona und Mike wieder und wir haben noch eine gemeinsame Woche, bevor es am 15. ins Camp geht. Wir haben ein bisschen Angst davor...

Nach dem Camp werden wir wohl nicht mehr auf die Insel zurückkehren, sondern auf dem Festland bleiben und dort noch ein bisschen "Urlaub" machen. Haben wir uns ja auch verdient. Ende August sind wir dann spätestens wieder im Lande, also macht euch darauf gefasst.

Ihr fragt euch vielleicht, womit wir hier so unsere Zeit vertreiben, schließlich sind seit Donnerstag hier Ferien. Also eine kurze Auflistung, was wir hier so gemacht haben:

- Zaun gestrichen, nächste Woche folgt noch ein Gartenhäuschen

- Bücher sortiert, noch nicht abgeschlossen

- Sehr viel Spaß bei verschiedenen "Fun-Days" oder Sporttagen gehabt, das reicht für den Rest unseres Lebens

- Bag-packing

 

Nur eine kleine Auswahl, wir haben eigentlich immer etwas zu tun. Tut uns sehr Leid, dass wir nicht mehr so viel berichtet haben in letzter Zeit, aber es war einfach sehr stressig. Und wenn man bei fremden Leuten untergebracht ist, möchte man ja auch nicht jeden Abend früh ins Bett gehen, um am Laptop zu arbeiten, sondern unterhält sich mit den Leuten...

Lebenszeichen die Zweite

Samstag, 02.07.2011

Hallo liebe Gemeinde,

wir wollten mal ein Lebenszeichen dalassen. Wir sind wie immer sehr beschäftigt, mittlerweile aber immerhin an unserer letzten Wohnadresse angekommen. Das Haus haben wir erst mal für ne Woche für uns, danach kommen Catriona und Mike wieder und wir haben noch eine gemeinsame Woche, bevor es am 15. ins Camp geht. Wir haben ein bisschen Angst davor...

Nach dem Camp werden wir wohl nicht mehr auf die Insel zurückkehren, sondern auf dem Festland bleiben und dort noch ein bisschen "Urlaub" machen. Haben wir uns ja auch verdient. Ende August sind wir dann spätestens wieder im Lande, also macht euch darauf gefasst.

Ihr fragt euch vielleicht, womit wir hier so unsere Zeit vertreiben, schließlich sind seit Donnerstag hier Ferien. Also eine kurze Auflistung, was wir hier so gemacht haben:

- Zaun gestrichen, nächste Woche folgt noch ein Gartenhäuschen

- Bücher sortiert, noch nicht abgeschlossen

- Sehr viel Spaß bei verschiedenen "Fun-Days" oder Sporttagen gehabt, das reicht für den Rest unseres Lebens

- Bag-packing

 

Nur eine kleine Auswahl, wir haben eigentlich immer etwas zu tun. Tut uns sehr Leid, dass wir nicht mehr so viel berichtet haben in letzter Zeit, aber es war einfach sehr stressig. Und wenn man bei fremden Leuten untergebracht ist, möchte man ja auch nicht jeden Abend früh ins Bett gehen, um am Laptop zu arbeiten, sondern unterhält sich mit den Leuten...

Point Bilder

Sonntag, 19.06.2011

Damit ihr wisst, wie schoen es hier eigentlich ist, haben wir ein paar Fotos zusammengestellt:

 

Strand (Brae, die Verbindung zwischen Point und der Hauptinsel)

 

St. Columbus Church

 

Denkmal

 

                      

Rinder               schottische Hochzeit               

Distel, die Nationalblume Schottlands. Warum? Hier die Legende:

Die Wikinger wollten mal wieder Schottland einnehmen (wie so oft). Es war Nacht, eine Gruppe Wikinger kam an und schlich sich an eine Gruppe Schotten an, die fest schliefen. Da es aber so dunkel war und die Wikinger nichts sehen konnten, trat einer der Eindringlinge auf eine Distel. Die Schmerzensschreie weckten die Schotten auf und sie konnten die Wikinger verdraengen. Somit hat die Distel die Schotten vor den Wikinger bewahrt. 

 

 

Sonnenuntergaenge (verschiedenen Abende)

Tschuldigung (mit Links)

Freitag, 17.06.2011

Liebe Leser,

wir haben jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr geschrieben. Das tut uns sehr Leid... Wir waren die letzten 2 Wochen so beschaeftig, dass wir einfach keine Zeit gefunden haben. Aaaaber wir versprechen hoch und heilig, dies bald nachzuholen.

Wir ihr wisst, sind wir gerade bei verschiedenen Leuten untergebracht und ziehen so 2 mal wie Woche um. Da verbringt man dann die Abende meist mit den Leuten, bei denen man wohnt (hoeflichkeit und so). Dennoch werden wir moeglichst bald Eintraege ueber:

Ness http://leodhasach.auslandsblog.de/ness/

die Callanish Stones http://leodhasach.auslandsblog.de/steine-steine-und-noch-mehr-steine/

den Challenger Bus http://leodhasach.auslandsblog.de/challenger-bus-oder-warum-wir-so-beschaeftigt-waren/

Point: http://leodhasach.auslandsblog.de/point-bilder/

und weitere Abenteuer

uploaden. Wir wollen euch nur wissen lassen, dass wir noch leben und alles bestens ist. Bis aufs Wetter (18grad und hier ist Sommer...) und die Midgets. und die haengen ja auch irgendwie zusammen. 

 

Bis bald, wir geben uns Bestes!

Challenger Bus oder: warum wir so beschäftigt waren

Sonntag, 12.06.2011

Letzte Woche war der Challenger Bus in Point. Eine sehr anstrengende, aber auch sehr schöne Woche liegt somit hinter uns. Doch von vorne:

Am Montag sind wir zu Kristag-Anne und Ian gezogen um die nächsten Tage dort zu verbringen. Nach dem ersten Eingewöhnen (und an der Gewöhnen der Morgen- und Abendandachten) ging es Dienstag richtig mit den Challenger Bus los. Wir nahmen die Räder, die uns Sandra und Alli gerade leihen, um nach Aird zu fahren. Eigentlich ist die Strecke gar nicht so weit, aber leider ist es hier nicht so flach, wie es in der guten alten Heimat ist. Nein, hier gibt es Hügel, jede Menge und sehr steile sogar. Etwas außer Atem kamen wir dann aber doch gegen Nachmittag in Aird an, wo Christine schon auf uns wartete. Wir waren dafür zuständig, das Essen für das Team des Challenger Busses (8 Leute) vorzubereiten, bzw. aufzuwärmen, da andere aus der Gemeinde das meiste schon vorgekocht hatten. Nachdem die Teamer dann angekommen waren und gegessen hatten, machten wir uns ans Aufräumen, Abwaschen und Küche sauber machen. Anschließend halfen wir bei den letzten Vorbereitungen für die Kinder, die um 6 kommen. Aber erst einmal ein paar Worte zum Challenger Bus. Der Challenger Bus ist ein Bus (wer hätte das gedacht), der durch Schottland fährt und dort morgens in die Schulen geht, um die Kinder über das Christentum aufzuklären (oder zu missionieren…) und nachmittags für Kinder/Teenager Spiele, Andachten, etc. bereithält. Der Bus hat weiterhin neuste Technik an Board (Flatscreens,…), wo Videos gezeigt werden können (welcher Art könnt ihr euch vermutlich denken). Ziemlich cool das Ganze und die Leute sind total nett (Pentacostals, wer sie kennt weiß was ich meine).

Um 6 kamen also die Kinder, ca. 60 Stück (Anzahl mit den Tagen steigend), alle in die Sporthalle der Schule. Dort ein paar Spiele gespielt, bis alle Kinder da sind, denn jedes Kind muss registriert werden und eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegen. Hier ist das alles etwas strenger. Dann begann das eigentliche Programm mit Liedern, einer biblischen Geschichte, einem Quiz, Basteln und wieder Liedern. Sehr schön, die Kinder hatten viel Spaß. So ungefähr lief das jeden Tag ab. Da nicht alle Kinder gleichzeitig in den Bus konnten, wurden die Kinder aufgeteilt, die eine Gruppe ging Dienstag, die andere Donnerstag,… Damit jeder mal in den Bus darf, denn das allein ist schon etwas Besonderes für die Kids.

Nachdem alle Kinder gegen 8 wieder weg waren und das Grobe aufgeräumt war, kamen die Teenager. Diese durften gleich in den Bus. Hier wurden kleine Filmchen geschaut, geredet, Testimonies angehört, Lieder angehört (von Graeme gesungen, ziemlich gut kann der das), an einigen Abenden Fußball oder… naja so ne Mischung aus Brennball und Baseball gespielt (das ich immer noch nicht verstanden hab…) gespielt oder am letzten Abend Samstag gegrillt.

Das war also unser Wochenpensum für Nachmittags. Dazu kam noch am Donnerstag, dass wir dem Croilegean in Aird (gälischer Kindergarten) gesagt hatten, dass wir auf nen Ausflug mitkommen. Eigentlich zu einem Haus, in dem man selbst Porzellan bemalen kann. Der ist aber leider 2 Tage vorher abgebrannt. Deswegen sind wir in die Castle Grounds gefahren und sind da mit den Kindern rumgelaufen. Wetter war ganz okay, ein Schauer war dabei und wir hatten ziemlich viel Spaß. Leider waren einige Kinder aber so langsam (natürlich genau die, deren Mütter dabei waren…), dass wir ne halbe Stunde auf sie warten mussten. Und deswegen später als geplant in Aird ankamen. Naja… Bissl Chaos, aber was sollen wir machen.

An Freitag waren wir mit Gordon und Martin bei den Callanish Stones. Dazu in einem anderen Eintrag mehr. Und Samstag waren wir noch als Marshalls bei einem Castle Ground Run eingeplant. Das hat aber nicht so lange gedauert, dadurch konnten wir rechtzeitig wieder beim Bus sein.

Der Samstag war vielleicht der beste Tag beim Bus. Das Wetter war amazing, knapp 20° und Sonne, also bestes Sommerwetter! Dazu kaum ein Lüftchen, T-Shirt an, Sonnencreme rauf, und raus! Es waren jede Menge Spiele für die Kinder geplant, wir waren für das Gummistiefel-Weit-werfen verantwortlich. Das heißt, Annelen stand vorne und hat darauf geachtet, dass die Kinder einer nach dem anderen 5 Minuten lang die Stiefel werfen, Lena hingegen stand auf dem Feld und hat die geworfenen Stiefel wieder zurückgeworfen (und dabei Annelen abgeworfen.. Aua!). Dazu kamen noch andere Spiele, wie mit Hilfe von Schwämmen Wasser transportieren, ein Spinnennetz, durch das geklettert werden musste (perfect German Engineering by Lena and Annelen, von Jonathan zerstört…) oder Blindenfußball (Kinder mit verbundenen Augen schießen auf Torwart, der auch Augen verbunden hat. Kinder / 2. Leiter darf Kommandos geben. Seeeeeeeehr lustig!). Das ging 2h und danach kamen die Eltern und es wurden zusammen eine Andacht gehört, Lieder gesungen und natürlich der Sieger gekürt. Am Abend kamen dann wieder die Teenager, es wurde ein Barbie gemacht (natürlich Schottisch: Würstchen und Burger…).

Das war dann auch die Woche, wir waren fertig und müde. Aber es hat jede Menge Spaß gemacht!

 

Castle Grounds mit den Kindern

Die Hoehle, in der der Gruffalo lebt

Steine, Steine und noch mehr Steine

Freitag, 10.06.2011

Wie schon beim Challenger Bus erwähnt, waren wir am Freitag bei den Calanis Stones. Dies ist ein Steinkreis. Und das ist auch fast alles, was ich drüber sagen kann… Man weiß nicht genau, wozu er genutzt wurde, evtl. für Opfer oder nur als Versammlungsstätte. Er ist definitiv älter als Stonehenge, allerdings sind die Steine etwas kleiner (aber immer noch größer als Annelen). Man kann die Dinger, im Gegensatz zu Stonehenge sogar anfassen, ohne Eintritt zahlen zu müssen. Trotzdem ist Stonehenge viel bekannter, man trifft aber dennoch andere Menschen, wenn man sie besucht. Neben den Steinen ist ein Besucherzentrum, wo man Mitbringsel kaufen kann oder Tee und Kaffee trinken (letzteres haben wir auch gemacht).

Es gibt noch ein paar Legenden um die Steine (z.B. dass, wenn man an bestimmten Tagen in eine bestimmte Richtung guckt, es aussieht, als ob die Berge dahinter die Form einer Frau hätten und den Mond gebiert. Am längsten Tag treffen sich auch heute noch Hippies und andere Menschen da und benehmen sich komisch. Das übliche also…

Tiere

Infotafeln                              Landschaft

 

Steine

Menschen

 

 

 

Und mal wieder ein neues Rätsel für alle Geowissenschaftler und Hobby-Geologen:

Hier ist ein Foto von Steinen. Die sind sehr typisch für Lewis. Doch was ist das besondere an diesen Steinen?

Ortswechsel

Samstag, 04.06.2011

Hallo liebe Gemeinde,

wir können leider nicht mehr länger in dem Haus wohnen und ziehen jetzt ein bisschen durch die Gegend, schlafen also bei verschiedenen Familien. Zur Zeit sind wir in einem schnuckligen Bed&Breakfast, bis Dienstag. Dann gehts wo anders hin.

Unsere Festnetznummer und Adresse, sind jetzt also nicht mehr korrekt, es bringt nichts uns darüber anzurufen oder uns zu schreiben. Die Handynummern (075...) funktionieren allerdings noch. Jedenfalls wenn wir Empfang haben.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Ness

Freitag, 03.06.2011

Dass Ness der wohl schönste Ort der Welt ist (laut Dene) haben wir bestimmt schon mal erwähnt, wenn nicht, dann tuen wir es hiermit: Ness ist der schönste Ort der Welt.

Warum? Weil Ness der Butt (der Arsch) von Lewis ist. Wenn man beim Leuchtturm von Ness steht, befindet sich nichts mehr zwischen dir und der Antarktis.

Am Freitag hat Gordon uns deshalb mal wieder zu einer seinen Touren mitgenommen. Dies mal waren wir sogar zu 6t. Gordon, Martin (der Typ aus der Schweiz), Johanna ein Au-Pair hier in Stornoway aus Nürnberg, und zwei Bekannte von Gorodn: Murdo und George.

Murdo ist eine sehr gesprächige Person und wir hatten das Glück in seinem Auto mitzufahren, schlimm wurde es erst als er beim Rückwärtseinparken eine Mauer gerammt hat und uns unbedingt ein Stück Torf andrehen musste aus seinem ehemaligen Elternhaus.

Eine Frau vom Community und Tourist Office in Ness hat uns dann den Hafen und den Leuchtturm gezeigt. Der Hafen wurde 1836 gebaut und dann Ende des 19. Jahrhunderts erweitert. Am Anfang des 20.Jahrhunderts gab es ein Schiffsunglück bei dem eine hohe Anzahl von Fischern aus Ness ums Leben gekommen ist. Aber das wohl wichtigste, dass es über den Hafen in Ness zu sagen gibt ist, dass dort die Gugga ankommen. Eine Delikatesse die es nur in Ness gibt, und die allem Anschein nach, nur Menschen aus Ness mögen. Dabei handelt es sich um die Jungtiere einer Vogelart, die nur auf einer einzigen Insel vor Ness leben. Denn Leuten in Ness ist jedes Jahr gestatten 2000 Jungtiere zu fangen, zu töten und in einer salzigen Soße einzulegen. Jeder Nessianer sagt das dieser Dinger super köstlich sind, alle anderen halten sie für widerlich. Da dieser Fang nur im Herbst stattfindet, können wir euch leider keine objektive Meinung darüber geben.

Der Leuchtturm und damit die Spitze von Ness und Lewis ist der am zweithäufigsten Besuchte Ort der Insel (direkt hinter den Calanish stones) und genau das musste wir auch an dem sonnigen Tag feststellen an dem wir da waren. Jede Menge Autos mit verdammt vielen Deutschen Touristen. Die sich darüber unterhalten wie toll sie die Insel finden usw……. schrecklich diese Touristen immer 

Zusammenfassend kann man schon sagen, dass Ness ein netter Ort ist, zumindest wenn die Sonne scheint, sobald es regnet und weht, bin ich lieber woanders…

 

Hafen von Ness

Leuchtturm

Landschaft am Leuchtturm

 

Kirche von Sankt M...

Altes Haus von Murdos Opa

Edinburgh

Samstag, 28.05.2011

Von unserer Hinfahrt haben wir ja nun schon berichtet, aber wie der Rest der 5 Tage war, interessiert euch hoffentlich auch.

Nachdem wir also tot müde im Hostel angekommen waren, sind wir nur noch ins Bett gefallen und haben geschlafen. Unsere Roommates waren an den ersten beiden Tagen ein Pärchen aus Amerika, Tim und Ashley, eigentlich ganz nett, wenn sie nicht aus Amiland gewesen wären ;-) Am nächsten Morgen standen wir pünktlich auf und frühstückten im Hostel (kostet 2£). Danach machten wir uns auf zur Assembly, denn wir wollten ja nicht noch mehr verpassen. Dort wurden wir auch freudig von den anderen der Gemeinde, die auch nach Edinburgh gekommen waren, begrüßt. Es folgte also die erste Veranstaltung, es ging um Reporte von einigen Unterabteilungen der Kirche (Home Mission Board, Ecumenical Relations,…). Natürlich fing die Veranstaltung erst mit einem Pslam, einem Gebet und ner kurzen Andacht von James an.

Noch ein paar generelle Worte zur Assembly: Das ganze findet in einer Kirche statt, vorne sitzt/steht James (Moderator), zusammen mit noch 2-4 anderen wichtigen Männern, deren Funktion wir aber leider nicht kennen. Im Innenraum befinden sich die Minister der ganzen Gemeinden, an den Seiten und oben das „Publikum“.

Dann war auch irgendwann endlich Mittagspause und wir gingen einkaufen und zurück zum Hostel, um uns lecker Ravioli zu machen (die hier auch nicht so lecker sind wie zu hause…). Abends ging es dann wieder zur Assembly (wir… schafften es leider nicht zur Nachmittagsveranstaltung), mit dem Report des Home Missions Boards Youth und einer Preisverleihung für 3 Kinder, die irgendwo besonders gut abgeschnitten hatten. War schon niedlich. Anschließend wieder zurück in Hostel und bald wieder ins Bett.

Den Mittwoch wollten wir ein bisschen Edinburgh erkunden, doch leider war das Wetter nicht ganz so schön. So gingen wir morgens erst mal in den Edinburgh Dungeon (kennste einen, kennste alle; dennoch gab es ein paar gute Momente). Mittags trafen wir uns mit Donna um uns das College der Free Church anzugucken. Schon nicht schlecht. Zwar nicht viele Studenten da, aber der große Saal mit einem riesen Bild von der Gründung der Freechurch sind schon ziemlich beeindruckend. Auf jeden Fall nen Besuch wert, Insidertipp.

Nachmittags schauten wir uns auf der Princess Street um, der Haupteinkaufsstraße in Edinburgh. Schon ganz nette Geschäfte, nur nen Buchladen zu finden ist nahezu unmöglich (gelang und letztendlich aber doch, ganz weit draußen…).

Da das Wetter wirklich nicht nach Sightseeing war, guckten wir uns das Castle und die anderen Sachen nur aus der Ferne an und heben uns dies für einen weiteren Edinburghtrip nach unserem Praktikum auf (wo dann hoffentlich besseres Wetter ist).

Abends gingen wir noch ins Kino, Fluch der Karibik 4 gucken. Ganz gut der Film, man sollte bis nach dem Abspann sitzenbleiben. War auch nicht sehr voll und freie Platzwahl, also alles perfekt. Sogar süßes Popcorn gab es. Ein gelungener Abend also und als wir nach Hause kamen, wartetn schon unsere neuen Roommates auf uns. Eine Mutter mit ihrem Sohn (er ca. unser Alter), aus… Amerika. Iowa. Waren auch ganz nett, bis auf das Schnarchen. Sie verließen uns aber schon am nächsten Morgen wieder.

Am Donnerstagmorgen besuchten wir noch einmal die Princessstreet, in der Hoffnung eine schwarze Hose für Annelen zu finden. Gelang uns nach einiger Zeit auch. Noch einmal in den Buchladen und n Mango-Passionfruit-Dingens bzw. Caramel Frappucino bei Starbucks geschlürft (alte Zeiten, Kim!). Yummy. So gestärkt liefen wir noch ein bisschen umher, bis zum anderen Ende der Princessstreet, dort in eine Mall und erst mal schön Fish&Chips essen. Yummy! Danach ging es in den ersten öffentlichen Park Edinburghs. Da stand ziemlich viel Zeug rum, die Fotos sehr ihr hier:

 

Auf dem Rückweg schauten wir noch bei HMV vorbei, erstanden 4 DVDs (uns soll ja im Haus nicht langweilig werden), bei KFC noch den neuen Nachtisch probiert (mit Oreo-Keksen drin…) und dann wieder in Hostel. Dort die Einkäufe abgelegt ging es zum letzten Mal zur Assembly (sehen und gesehen werden…). Diesmal war es recht unterhaltsam, weil es um die Einführung von Instrumenten und Hymnen im Gottesdienst ging. Sehr hitzige Diskussion… Aber unterhaltsam für uns, auch wenn wir nicht alles genau verstanden haben (bzw. wo genau das Problem lag). Nachdem sie doch zu irgendeinem Schluss gekommen waren und wir uns den Report vom International Missions Board angehört hatten, gingen wir vor Ende der Veranstaltung, um noch eine Kleinigkeit im Hostel zu essen, unsere Sachen zu packen und dann nicht zu spät ins Bett zu gehen.

Im Hostel angekommen, hatten wir noch keine neuen Roommates und wir freuten uns schon leise darüber. In der Küche trafen wir noch zweite nette Südafrikanerinnen und 2 nicht so nette Australierinnen. Noch schnell die Sachen gepackt und dann ab ins Bett. Kein Schnarchen, keine nervigen Leute, herrlich. Bis kurz nach Mitternacht. Denn betraten 2 Spanierinnen (oder Italienerinnen) das Zimmer, um ihre Betten zu beziehen. Toll… Wir also, großzügig wie wir sind, das Licht angemacht und gewartet. Doch leider wollten die noch nicht schlafen, sondern sind noch mal weg, Partymachen. Irgendwann mitten in der Nacht kamen sie dann wieder (und wir natürlich wieder wach) und wenige Stunden später standen wir dann, etwas lauter als nötig, auf, frühstückten und machten uns auf zum Busbahnhof.

Den Bus gefunden (aber irgendwie den falschen, der fuhr eher ab, aber das Ziel stimmte ja…), eingestiegen und auf nach Inverness. Das ging auch viel schneller als auf dem Hinweg, auch wenn wir irgendwo, mitten in der Pampa, den Bus wechseln mussten. In Inverness hatten wir dann mehrer Stunden Aufenthalt, den wir mit Essen und Rumgammeln nutzten (als ob man das nicht im Bus macht…). Doch irgendwann kam dann auch der Bus nach Ullapool, von da in die verspätete Fähre und gegen 9 waren wir endlich wieder zu hause.

Zum Schluss bleibt uns nur wieder eine kleine Verlosung: Im Park stand ein Denkmal mit einer lateinischen Inschrift. Der erste, der uns die richtige Übersetzung mitteilt, bekommt mal wieder ne Karte. Also ran an die Wörterbücher, den alten Lateinlehrer angerufen und schnell antworten!

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